EuroReg 2013: Szenarien einer konvergenten (TV-) Welt

 

Fotos von der Veranstaltung am 24. Mai 2013 in Wien finden Sie hier.

 

Connected TV ist heute eines der am meisten diskutierten Themen in der europäischen TV-Industrie, wobei es gleichermaßen um Smart- und Mobile-TV geht, aber auch um damit verbundene Themen, wie etwa den Second Screen. Dabei stehen wir mit dieser Entwicklung, die das Potential hat, die TV-Industrie grundlegend zu verändern, erst noch ganz am Anfang. Was bedeutet dies für die Unternehmen und vor allem auch für den Rechtsrahmen und die Regulierung in Europa? Dieser grundlegenden Frage geht die EuroReg 2013 nach, die nun von der österreichischen Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) und von der österreichischen Medienbehörde KommAustria, vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) in der Schweiz und von den deutschen Landesmedienanstalten gemeinsam getragen wird. Nach Berlin (2010) und Frankfurt (2011) findet die EuroReg bereits zum dritten Mal statt - heuer am 24. Mai in Wien.

Diskussion und Information stehen im Mittelpunkt der Tagung. Von den deutschsprachigen Medienbehörden initiiert, hält die EuroReg dennoch das gesamteuropäische Bild im Fokus. Das hochkarätig besetzte Expertenpanel der EuroReg 2013 besteht aus Vertretern von Regulierungseinrichtungen, der TV-Veranstalter, aus Medienmachern und -entwicklern, aus Vordenkern und Analysten aus allen Teilen Europas. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung mit starken Wettbewerbsblöcken in Amerika und Asien und den nicht kontrollierbaren Datenströmen zwischen den Kontinenten, können die Staaten Europas ihre kulturelle Vielfalt und ihre ökonomische Kraft nur behaupten, wenn zu wichtigen Kernthemen gemeinsame Positionen entwickelt werden. Von daher gewinnt der innereuropäische Austausch, gerade zu Medienthemen, immer mehr an Bedeutung.

Die EuroReg steht für gebündelte Medienkompetenz auf europäischer Ebene und für geballte Information mit internationalem Weitblick, nicht frontal vermittelt oder mit Powerpoint-Präsentationen überladen, sondern in kleinen, schnellen Diskussionsblöcken kontrovers behandelt. Erstmalig werden dabei die „Power Pitches“ ausgebaut: kurze halbstündige Runden, jeweils mit zwei unterschiedlichen Experten besetzt, die gegen- oder miteinander die Essenz ihrer Position vertreten. Abgerundet werden diese Blöcke von breiter besetzten Diskussionsrunden, die die vorher aufgebrachten Punkte vertiefen und das Oberthema verbreiten.

Die EuroReg 2013 setzt insgesamt drei thematische Schwerpunkte, die sich mit neuen Verbreitungswegen, mit der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, mit den immer transparenteren (Werbe-) Zielgruppen – und mit allen damit verbundenen Kontroversen auseinander setzen werden. Schließlich wird eine Expertenrunde die Erfahrungen des Tages zusammenführen und die daraus erwachsenden Herausforderungen für die Regulierungsanstrengungen in Europa verdeutlichen.

 

 

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